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Industrie

Prozesse umgestalten, Kreislaufwirtschaft fördern

Der Industriesektor ist nach dem Energiesektor der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Im Jahr 2018 hat er mit einem Ausstoß von 195 Millionen Tonnen CO2 Äquivalenten 23 Prozent der Treibhausgasemissionen von Deutschland zu verantworten. Die Dekarbonisierung der Industrieprozesse ist nicht nur ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Klimaschutzziele, sondern auch zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in einer klimaneutralen Wirtschaft.

Das 1,5-Grad-Gesetzespaket enthält insgesamt rund 40 Maßnahmen, mit deren Hilfe der deutsche Industriesektor bis 2035 dekarbonisiert werden kann. Ein großer Schwerpunkt liegt dabei auf der Transformation des Industriesektors. Hier beziehen sich die Maßnahmen zum Beispiel auf die Umstellung auf klimaneutrale Technologien, die Förderung von Absatzmärkten für nachhaltige Produkte oder die Förderung von Effizienzmaßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt bezieht sich darauf, klimaschutzregelnde Elemente einer Kreislaufwirtschaft zu etablieren und etwa die Langlebigkeit von Produkten zu fördern sowie Materialkreisläufe für Elektronik, Elektrofahrzeuge, Baustoffe und Kunststoff zu stärken.

Folgendes kannst Du hier diskutieren:

Ausschließliche Zulassung klimaneutraler Industrieanlagen

Carbon Contracts for Difference zur Förderung CO2-armer Schlüsseltechnologien

Quoten für CO2-arme Materialien

Reparaturen von Produkten und den Kauf von Gebrauchtwaren fördern

Pfandsystem für Elektro- und Elektronikaltgeräte

Reparatur-Index für Elektro- und Elektronikaltgeräte