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Verkehr

Kohlenstofffrei mobil bis 2035: Maßnahmen für eine Mobilitätswende

Rund ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland, 162 Mio. t CO2-Äquivalente, gehen auf den Verkehr zurück. Damit ist dieser Sektor nach der Energiewirtschaft und der Industrie der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen  – und der Sektor mit der geringsten Entwicklung zum Positiven: In den knapp 30 Jahren zwischen 1990 und 2018 sind die Emissionen im Verkehr gerade einmal um 1 Prozent gesunken.  

Die vier stärksten Faktoren für diesen anhaltend hohen CO2-Ausstoß sind die Dominanz fossiler Kraftstoffe, die immer weiter steigende Zahl von PKW, immer schwerere Fahrzeugmodelle im Personenverkehr sowie das steigende Verkehrsaufkommen im Personen- und Güterverkehr.  

Das 1,5-Grad-Gesetzespaket von GermanZero enthält insgesamt 46 Maßnahmen für den Verkehrssektor, mit deren Hilfe der deutsche Verkehrssektor bis 2035 dekarbonisiert werden könnte. Sie reichen von der Infrastrukturplanung für die Bahn auf Bundesebene bis zu den Arbeitsbedingungen von Büroangestellten, von der Gestaltung fahrradfreundlicher Städte bis zum Verbot von Kurzstreckenflügen.

Im Zerolab stellen wir sieben wichtige Maßnahmen vor, die sich auf die vier genannten Hauptfaktoren für den hohen CO2-Ausstoß im Verkehr beziehen. Einige, wie die Reform der europäischen CO2-Flottengrenzwerte, setzen direkt an den größten Stellschrauben für eine Emissionsreduzierung an. Andere Maßnahmen, wie die Förderung von Homeoffice, zielen stärker auf einen Wandel des mobilen Alltags. Ziel ist es hier, die Abhängigkeit vieler Menschen von fossilem Individualverkehr zu lösen.

Folgendes kannst Du hier diskutieren:

Erstzulassungsverbot für PKW mit Verbrennungsmotoren

Europäische Flottengrenzwerte für PKW und LKW reformieren

Schieneninfrastruktur ausbauen

LKW-Maut als Steuerungsinstrument

Homeoffice fördern

Luftverkehrssteuer reformieren

Arbeitgeberabgabe zur ÖPNV-Finanzierung