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Gülle und Gärreste besser einhegen: Landluft auffrischen

Markus_Sailer (Admin) Markus_Sailer (Admin)  •  2021-02-01  •    6 Kommentare  • 
Biogasspeicher auf Gärrestebehälter, Axel Hirsch (CC-BY-SA-4.0)
Biogasspeicher auf Gärrestebehälter, Axel Hirsch (CC-BY-SA-4.0)

Düngen und Klima

Bei der Lagerung bzw. Ausbringung von Wirtschaftsdünger und Gärresten können große Mengen von Methan und Ammoniak entweichen, beides Gase, die (zumindest mittelfristig) um ein Vielfaches klimawirksamer sind als CO2. Die bei der Lagerung organischer Dünger freigesetzten Ammoniakmengen zum Beispiel machen etwa 20 Prozent des von der Landwirtschaft insgesamt emittierten Ammoniaks aus.

Die Maßnahmen: Minderung von Methan- und Ammoniakemissionen von Gülle und Gärresten

Das 1,5-Grad-Gesetzespaket sieht folgende Maßnahmen vor:   

  • Eine verbesserte Lagerung von Wirtschaftsdünger, unter anderem durch die Pflicht zur Abdeckung von Güllegruben und –silos sowie Misthaufen. (12)
  • Eine gesetzliche Verpflichtung zur gasdichten Abdeckung von allen Gärrestelagern (13). Ohne eine solche Abdeckung entweichen 3 bis 15 % des erzeugten Methans. (14)
  • Ansäuern von Gülle (15) – wie es in Dänemark schon erfolgreich praktiziert wird (16).

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Welche Chancen und Risiken bieten hier vorgestellten Maßnahmen für den Wandel zu einer klimaneutralen Gesellschaft?

Welche Herausforderungen müssen berücksichtigt werden?

Quellen

Kommentare (6)


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  • Marcel

    Hierbei wäre auch noch darauf zu achten alle landwirtschaftlichen Gebäude, Speicher, Silos etc. mit grün oder hellen Farben (bessere Abstrahlung) zu gestalten, alternativ begrünen(wieder Abstrahlung und zusätzlich könnte es Lebensraum für Insekten bieten), oder mit Photovoltaik bedecken wo möglich, schließlich haben wir nichts zu verschenken.

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