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Aufzugspflicht bei Dachaufstockungen

Dachaufstockungen werden durch viele Hürden gebremst, wie zum Beispiel durch die Aufzugspflicht. Wie wägen wir die Werte Barrierefreiheit und Klimaschutz ab?

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Wie sollte man mit diesem Interessenskonflikt umgehen? Sollten Hürden für Dachaufstockungen fallen, auch wenn die dadurch gewonnenen Stockwerke nicht barrierefrei sind?

Hintergrund zu dieser Umfrage

Aufzugpflicht bei Dachaufstockungen?
Dachaufstockungen bieten die Möglichkeit, mehr Wohnraum zu gewinnen ohne mehr Flächen zu versiegeln. Allerdings machen eine Reihe von Bauvorschriften die reinen Baukosten (ohne Grundstückspreise ) oft höher als für Neubauten, viel Potenzial für Dachaufstockungen bleibt dadurch ungenutzt.
Die Musterbauordnung schreibt einen Aufzug ab einer Gebäudehöhe von 13 Metern vor (§ 39 Abs. 4 MBO). Hintergrund ist die Überlegung, bei Neubaumaßnahmen die Barrierefreiheit von Gebäuden zu verbessern.


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  • Anett W.

    Ich wäre sehr dafür das flexibler zu handhaben. Dies würde die Möglichkeit schaffen, dort wo unkompliziert möglich, doch noch zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Ich verstehe unsere deutsche Regulierungswut sowieso nicht. Sicher, es gibt Bereiche, da ist es sogar zwingend erforderlich zu regulieren (Gefahrenabwehr bzw.). Aber der bei uns vorliegende Paragraphendschungel sollte schleunigst überarbeitet und Altlasten aus Vorkriegszeit endlich entsorgt werden.

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  • Motte2035

    Ich bin durchaus für alle Ideen, die es beim Schaffen von mehr Wohnraum vermeiden, mehr Flächen zu versiegeln. Wenn man jedoch pro Etage 3 m Höhe veranschlagt, ist man bei 12 Metern auf der 3. Etage angelangt. (EG + 3 Etg.) Mit einer Aufstockung reden wir dann hier über die 4. Etage. Da muss man entweder ziemlich fit sein oder für eine Expedition nach draußen Reiseproviant einpacken. Ich denke, ab dieser Höhe macht es Sinn, einen Aufzug vorzusehen, besonders wenn man sich unsere Alterspyramide hier in Deutschland anschaut. Vielleicht könnte man sich die Bauvorschriften, die das Bauen so verteuern, nochmal im Einzelnen ansehen und prüfen, ob da nicht einiges 'over-engineered' ist.

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  • DonMarDa

    Eine Flexibilisierung bei diesen Themen würde die gerade in den Ballungsgebieten vorliegende Wohnungsknappheit und die Flächennutzung optimieren. Eine Wohnung (ohne Aufzug) wird an sich weniger Mieter interessieren und dann eventuell auch mit einem günstigeren Mietzins versehen sein. Wer sich selbst für eine solche Wohnung entscheidet (weil er selbst darüber nachgedacht hat und die Vor- und Nachteile abgewogen hat) sollte diese Art einer Wohnung nutzen können...
    Eine Aufstockung bestehender versiegelter Flächen wird in mehrfacher Hinsicht dem Ziel der Nachhaltigkeit gerecht.

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  • Thorsten

    Ich habe mich zu dem Thema eigentlich noch gar nicht richtig befasst aber es hat natürlich einen guten Hintergrund weil man vermeidet damit weitere Flächenversiegelung? Ich bin der Meinung wenn die Bauordnung einen Aufzug ab 13 Meter Bauhöhe vorschreibt gibt es aber im Umkehrschluss kaum noch Gebäude die höher wie 13 Meter gebaut werden? Bei uns gibt es das nicht mehr höchstens noch in den großen Metropolen und wenn man die Barrierefreiheit verbessern will darf man sie nicht mehr so hoch bauen?

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