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Urbane Landwirtschaft

Sabine LaBagk Sabine LaBagk  •  2021-02-18  •    11 Kommentare
Salat frisch vom Dach in Paris - Foto aus "Planet Wissen vom ARD"
Salat frisch vom Dach in Paris - Foto aus "Planet Wissen vom ARD"


Antrags-Code: ID-2021-02-28

Wenn auf allen Flachdächern in den Städten Landwirtschaft betrieben würde, hätte dies viele Vorteile.

Dieses Thema beschäftigt bereits Forscher und Medien seit einiger Zeit:

Planet Wissen (ARD): Landwirtschaft in der Stadt: Urban Farming - Landwirtschaft - Gesellschaft - Planet Wissen (planet-wissen.de)

DW: Landwirtschaft auf dem Dach | Wissen & Umwelt | DW | 05.11.2011

In vielen Ländern wird Mini-Landwirtschaft bereits auf dem Dach betrieben. Holland, Frankreich, Singapur, Ägypten und viele andere Länder mehr.

Wie könnte urbane Landwirtschaft in die Gesetzesänderung zur Erreichung unserer Klimaziele einfließen? Ich freue mich auf Eure Kommentare und weitere Ideen hierzu. Natürlich steht die Landwirtschaft auf dem Dach mit Solaranlagen auf dem Dach im Wettstreit. Aber man könnte ja Solaranlagen auf geneigten und Landwirtschaft auf flachen Dächern betreiben. Oder beides kombinieren... Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Für den Sektor "Landwirtschaft, Landnutzung und Ernährung" haben wir die Kommentierung beendet.
Die Ergebnisse der Auswertung sind hier zu finden:
https://beteiligung.germanzero.org/Ergebnisse_LW

  • Nicole

    Mein Vorschlag wäre eher eine "Verpflichtung" Flachdächer generell zu nutzen: sowohl als urban gardening, aber auch mit PV-Anlagen, Warmwasser, Dachbegrünung etc. Hier kann je nach Lage, Dachbeschaffenheit und Fähigkeiten der Besitzer/Bewohner individuell entschieden werden.

      • Christina (Moderatorin)

        Hallo Nicole,
        Danke für Deinen Beitrag erst mal. Wie könnte solch eine Verpflichtung Deiner Meinung nach aussehen / am besten umgesetzt werden? Sollen dabei die Hausbesitzer*Innen in die Pficht genommen werden, dies zu klären und umzusetzen (Selbstnutzung oder Verpachtung z.B.) oder welche Optionen/Abläufe siehst Du? Wer wird für ggf. entstehende Kosten herangezogen? Sollen andere Nutzungsoptionen erlaubt bleiben, aber mit einer Steuer belegt werden?
        Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit Dir und anderen Nutzer*innen :-)
        Liebe Grüße,
        Christina (Moderations-Team von ZeroLab)

          • Nicole

            Hallo Christina,
            da man bei vielen Themen schon sehen kann, dass es mit "Selbstverpflichtung" nicht klappt, wird man um eine Verpflichtung (zumindest bei Neubauten) nicht herum kommen. Bestandsbauten könnten mit einer finanziellen Förderung für klimafreundlicher Aktivitäten (nenne ich mal alle sinnvollen Möglichkeiten wir urban gardening/Dachbegrünung/PV etc.) geködert werden. Hier am Niederrhein gibt es aktuell die Vorgabe einer Kommune, dass eine Logistikhalle nur mit PV-Anlage auf dem Dach gebaut werden darf. Auch auf Bestandsdächern von Verwaltungen wird bei einer Dachsanierung jetzt neu mit PV+Begrünung geplant. Ich denke (und hoffe, da ich hier keine genauen Zahlen kenne), dass genug Geld da ist, wenn klima-und umweltfreundliche + nachhaltige Projekte/Produkte/Dienstleistungen etc. gefördert werden ANSTATT die "alten Systeme".
            Wichtig ist mir hier auch immer die Vielfalt: es bringt nichts, wenn nur eine Schiene gefördert wird (wie vor vielen Jahren ausschließlich Windkraft gefördert wurde und PV in Deutschland den Bach runter ging). Das ist so sinnfrei wie nie mehr fliegen, aber jeden Tag Fleisch essen.
            Für Hausbesitzer gibt es zumindest zum Thema PV schon die Möglichkeit, dass der Stromanbieter die Anlage auf das Dach packt: nicht jeder hat +/- € 10.000,- für eine PV-Anlage übrig. Hier könnte man es doch ähnlich wie mit den großen Werbeplakaten an Hauswänden halten: hier treten auch die Firmen an die Hausbesitzer heran um gegen Pacht/Gebühr ein riesiges Werbeplakat an die Hauswand anzubringen.
            Und so ein Werbeplakat ist genauso schön oder häßlich wie eine PV-Anlage...
            Im privaten kommt auch immer darauf an, wofür man alles Geld ausgibt: eine Putzfrau, die wöchentlich kommt, ist für viele "normal" und
            bezahlbar. Dann kann doch auch 2x im Jahr ein Gärtner die Dachbegrünung pflegen...
            Und gemeinsam auf dem Dach Gemüse anpflanzen macht auch noch Spaß und ist gesund!

            Viele Grüße
            Nicole

              • Sabine (Moderatorin)

                Liebe Nicole,
                Du hast sicher auf dieser Seite https://beteiligung.germanzero.org/ gesehen, wie der Werdegang der Ideen ist, die mit vielen Fachleuten bei GermanZero zu einem Gesetzesentwurf entwickelt werden. Für das Thema „Landwirtschaft“ schließen wir heute die dritte von vier Stufen ab. Wir haben – auch Dank Deiner Beiträge und Stimmen – nun viel Material bekommen, das wir mit unseren Fachleuten für die nächste Stufe „Übersetzung in Gesetzestexte“ aufarbeiten werden.

                Ab Morgen fangen wir mit dem Thema „Energie“ an. Sicher hast Du hierfür auch richtig gute Ideen, die uns auf unserem Weg zum Ziel weiterbringen.
                Hoffentlich hast Du bei „Mein Konto“ die Häkchen so gesetzt, dass Du eine Benachrichtigung vom ZeroLab bekommst, wenn es Antworten zu Deinen Beiträgen gibt.
                Ach ja… und es ist sicher immer wieder gut, den Spam-Ordner zu besuchen, um zu sehen, ob nicht eine Nachricht vom ZeroLab aus Versehen dort gelandet ist…

                Bis hierhin vielen Dank an Dich!
                Wir freuen uns auf weitere Beiträge und wertvolle Ideen von Dir!
                Dein ZeroLab-ModerationsTeam

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          • Uwe Brauer

            Ich schätze das ist primär eine Frage des Neubaus, die meisten existierenden Flachächer sind weder für PV noch Begrünung geeignet.

            Also Regulierung über Bebaungsplan & Baugenehmigung. Das hat natürlich höhere Baukosten/Mieten zur Konsequenz.

              • Boo-WoMan

                Möglicherweise gibt es höhere Baukosten, Uwe. Das ist richtig.
                Aber
                1) gibt es eine kostenneutrale Klimaneutralität wahrscheinlich nicht
                2) Die Umweltbelastung des Transports von entlegenen Feldern zum Verbraucher fällt bei Landwirtschaft auf dem Dach von (neuen) Supermärkten weg oder wird drastisch verkürzt.

                  • Sabine (Moderatorin)

                    Liebe Boo-WoMan,
                    Du hast sicher auf dieser Seite https://beteiligung.germanzero.org/ gesehen, wie der Werdegang der Ideen ist, die mit vielen Fachleuten bei GermanZero zu einem Gesetzesentwurf entwickelt werden. Für das Thema „Landwirtschaft“ schließen wir heute die dritte von vier Stufen ab. Wir haben – auch Dank Deiner Beiträge und Stimmen – nun viel Material bekommen, das wir mit unseren Fachleuten für die nächste Stufe „Übersetzung in Gesetzestexte“ aufarbeiten werden.

                    Ab Morgen fangen wir mit dem Thema „Energie“ an. Sicher hast Du hierfür auch richtig gute Ideen, die uns auf unserem Weg zum Ziel weiterbringen.
                    Hoffentlich hast Du bei „Mein Konto“ die Häkchen so gesetzt, dass Du eine Benachrichtigung vom ZeroLab bekommst, wenn es Antworten zu Deinen Beiträgen gibt.
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                    Bis hierhin vielen Dank an Dich!
                    Wir freuen uns auf weitere Beiträge und wertvolle Ideen von Dir!
                    Dein ZeroLab-ModerationsTeam

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              • Sabine (Moderatorin)

                Lieber Uwe,
                Du hast sicher auf dieser Seite https://beteiligung.germanzero.org/ gesehen, wie der Werdegang der Ideen ist, die mit vielen Fachleuten bei GermanZero zu einem Gesetzesentwurf entwickelt werden. Für das Thema „Landwirtschaft“ schließen wir heute die dritte von vier Stufen ab. Wir haben – auch Dank Deiner Beiträge und Stimmen – nun viel Material bekommen, das wir mit unseren Fachleuten für die nächste Stufe „Übersetzung in Gesetzestexte“ aufarbeiten werden.

                Ab Morgen fangen wir mit dem Thema „Energie“ an. Sicher hast Du hierfür auch richtig gute Ideen, die uns auf unserem Weg zum Ziel weiterbringen.
                Hoffentlich hast Du bei „Mein Konto“ die Häkchen so gesetzt, dass Du eine Benachrichtigung vom ZeroLab bekommst, wenn es Antworten zu Deinen Beiträgen gibt.
                Ach ja… und es ist sicher immer wieder gut, den Spam-Ordner zu besuchen, um zu sehen, ob nicht eine Nachricht vom ZeroLab aus Versehen dort gelandet ist…

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      • Sabine (Moderatorin)

        Danke Dir, Nicole,
        das ist in der Tat ein wichtiger Gesichtspunkt. Die alternative Nutzung der Dächer ist so vielfältig, dass wir sie eigentlich in vielen Bereichen einflechten könnten.
        Hast Du hier (https://beteiligung.germanzero.org/) gesehen, dass wir ab 15. März 2021 das Thema Energie behandeln werden? Im Mai 2021 sind die Gebäude dran.
        Es wäre schön, wenn wir auch dann Ideen von Dir auf dieser Plattform finden.
        Weiter so...
        Klimafreundliche Grüße vom Moderations-Team

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  • Bengel-Engel

    Gute Idee!
    Ich habe jedoch tatsächlich von Firmen gehört, die gerade jetzt Neubauten projektieren, dass sie solche klimaschonenden Vorhaben nicht einplanen, weil sie zu Querelen unter den Miteigentümern führen könnten oder zu vielen Instandhaltungskosten.
    Wer kann dazu mehr sagen?

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