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Forschung an neuen Energiequellen finanzieren und priorisieren

Stefan Stefan  •  2021-04-06  •    12 Kommentare

Antrags-Code: ID-2021-04-64

Technologien erforschen, die uns einen entscheidenden Schritt weiter bringen, dezentrales Netzwerk aufbauen und weg von aufwendiger Infrastruktur und zentralisierter Stromerzeugung.

Wir brauchen weitaus bessere Technologien als Solarzellen mit einer Effizienz von 21% und Windkraftanlagen, die unglaublich viel Platz benötigen und das natürliche Bild zerstören, Tiere gefährden und deren gebrauchte, beschädigte Teile aus Karbonfaser nur schwer zu recyclen oder zu entsorgen sind. Wir brauchen etwas, das unabhängig von Infrastruktur ist, denn es dauert Jahrzehnte um die Infrastruktur umzubauen, besonders wenn sich Konzerne weigern die Kosten zu übernehmen. Diese Zeit haben wir nicht.

Auch ist die Technologie der Batterien nicht besonders zukunftssicher, denn es werden seltene Erden dafür benötigt, für die man Tagebau betreibt und große Gebiete der Erde dafür in chemisch verseuchte Schmutzlöcher verwandelt. Zudem werden die Arbeiten von unterbezahlten und teils minderjährigen Menschen durchgeführt, was zur Folge hat, dass man nicht nur ökonomisch sondern auch moralisch vor einem Dilemma steht.

Was wir brauchen um diese Energiewende zu schaffen sind kleine Energiequellen, die:

a) Soviel Energie produzieren wie gebraucht wird, nicht mehr und nicht weniger. b) So klein sind, dass sie in Fahrzeugen eingesetzt werden können, aber modular, so dass man Häuser damit versorgen kann. c) Die ihre Energie aus einer Ressource beziehen, die nachwächst (Algen z.B.) oder dauerhaft verfügbar ist (Luft, Raum, ausgesendete Radiowellen) und die keine schädlichen Emissionen bildet.

Dazu muss die Regierung Ausschreibungen aufsetzen und Fördergelder für Forschung an Universitäten und dergleichen vergeben. Die Bedingungen für ein solches Projekt sind oben genannte Anforderungen, plus der Wille diese Technologie breit verfügbar zu machen mit Hilfe des Staates - sprich: Patentlos diese Technologie jedem zur Verfügung stellen, so dass sich eine Veränderung sehr schnell etablieren kann.

Ziel des Projektes ist es, dass wir Technologien entwickeln, die uns saubere Elektrizität verschaffen, die dezentral einsetzbar ist (nicht unter der Kontrolle eines Energielieferanten, sondern jeder bei sich zu Hause) und die für einen erschwinglichen Preis zu haben ist (unter Umständen muss hier der Staat subventionieren).

Die Vorteile sind eindeutig:

- Unabhängigkeit von Energiekonzernen - Unabhängigkeit von Infrastruktur (Stromleitungen, Kabel, Transport-LKWs für Brennstoffe, etc.) - Katastrophensicherheit (wenn ein Haus ausfällt, kann das nächste die Stromversorgung übernehmen) - Krisensicherheit (Ölpreisschwankungen, Konflikte um Pipelines, etc. betreffen uns nicht mehr) - Prestigegewinn für deutsche Technologie (wir können unsere Technologie exportieren und damit auch anderen helfen)

Beispiele für Technologien, an denen geforscht werden kann: - Carbon Microtubes (Karbonröhrchen, die sehr winzig sind und als Kondensatoren genutzt werden, sie können Kohlefaser ersetzen) - Raumenergie (Es gibt ausreichend Hinweise darauf, dass hinter diesem oft "esotherisch" genannten Begriff etwas steckt, es gilt dies ein für alle Mal professionell zu erforschen) - Nutzbarmachung von Radiosignalen (Es gibt kleinere Projekte, die dies bereits verwirklicht haben, eine Technologie, die mehr damit anfangen könnte, Lösungen im größeren Stil wären denkbar)

Es können sich weitere Technologien oder Unterarten entwickeln, Hybride, etc. Welche Technologie sich am Ende durchsetzt sollte erst einmal keine Rolle spielen, auch wenn die Idee dahinter oder das Verständnis der Physik unkonventionell ist, so sollte man allem eine Chance geben. Nur so kann man herausfinden was wirklich funktioniert und was nicht. Dabei darf es auch keine Rolle spielen, was die Industrie dazu sagt, ob sie es beführwortet oder nicht. Es muss unabhängig bleiben und sich nur den gesetzten Zielen und dem Wohl der Allgemeinheit, des Planeten, Mensch und Tier verschreiben. Diese Projekt müsste von der Regierung und den Medien mit der gleichen Begeisterung angetrieben werden wie eine Mondlandung, so dass die Bevölkerung nicht nur "live" dabei ist, sondern dass sich auch kleine Erfinder melden können und Unterstützung beantragen können bzw. ihre Projekte von Universitäten und Fachinstitutionen überprüft und unterstützt werden. Wir müssen endlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen und Nägel mit Köpfen machen. Solch eine Entwicklungsphase kann bis zu 10 Jahre dauern, sprich: Bis 2035 ist nicht mehr viel Zeit. Deshalb müssen wir JETZT loslegen.


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  • Emma (Moderatorin)

    Vielen Dank für Ihren sehr ausführlichen Vorschlag. Da steckt wirklich eine Menge an Informationen drin. Könnten Sie Quellen anführen, die die Notwendigkeit der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen belegen (bspw. Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Raumenergie weiter verfolgt werden sollte)?

      • Stefan
        Stefan  •  Verfasser*in  •  2021-04-06 18:32:45

        Es nimmt den langen Text nicht an, sagt mir "darf nicht leer sein". Ich versuche es noch einmal in Kurzform:

        Versuchen Sie die Dokumentationen "Unacknowledged", "Thrive" und "Thrive 2" zu schauen.
        Mehr informationen über die zu Grunde liegende Physik in einem kostenlosen online-Kurs auf www.resonance.is
        Es braucht Zeit sich da einzuarbeiten, aber es gibt genug Hinweise und Erkenntnisse, die uns sagen, dass es möglich ist diese Technologie zu entwickeln.
        Falls es uns nicht gelingt, finden wir durch die Arbeit sicher andere Wege. Es geht darum, dass wir Möglichkeiten eröffnen und auch unkonventionelle Technologien überprüfen, erforschen und wenn möglich entwickeln. Und das möglichst offiziell und mit Unterstützung einer Regierung, sonst werden diese Technologien weiterhin unterdrückt.

        Für mehr infos braucht es mehr Zeit & Zeichen.

          • Benjamin (Moderator)

            Hallo Stefan, eine breitere Förderung der Forschung an regenerativen Energiequellen ist sicher nötig.
            Hier ist es tatsächlich sinnvoll Fördermittel so zu vergeben, dass der Markt für erneuerbare Energien dadurch nicht in eine einzelne Richtung beeinflusst wird, da ja noch nicht feststeht welche Technologie sich durchsetzt. Daher beschränken wir uns, zum Beispiel bei der Speichertechnologie auch nicht in eine Richtung sondern wollen allgemein deren Ausbau fördern. Allerdings ist unser Zeitrahmen auch begrenzt, wir können daher nur auf Technologien zurückgreifen, die bereits umsetzbar sind oder in den nächsten Jahren umsetzbar werden.

            Liebe Grüße
            Benjamin

              • Stefan
                Stefan  •  Verfasser*in  •  2021-04-07 10:57:55

                Diese Technologien existieren bereits, ich kann nur leider keine Dokumente hier posten weil diese unter Verschluss stehen. Es gibt Berichte von Leuten, die daran gearbeitet haben, die videos konnte ich leider auch nicht posten, weil die Kommentarfunktion hier nicht so funktioniert wie sie soll.

                Solarenergie und Windenergie lösen das Problem nicht, sie verlagern es bloß, weil sie viel Platz brauchen, beschränkt im Einsatz sind und trotz ihrer scheinbar sauberen Funktion jede Menge (Sonder-) Müll schaffen.

                Wasserstoff ist ein Ersatz für Batterien, man verliert aber 40% bei der Umwandlung, das heißt wenn wir alle Wasserstoffautos fahren, sind die Autos zwar sauber aber wir brauchen 40% mehr Energie im Ganzen und die muss auch irgendwo her kommen. Zumal Wasserstoff transportiert werden muss, was die Öko-Effizienz dieser Technik im Ganzen weiter senkt.

                Wir brauchen mehr. Solarzellen gibt es seit den 60ern. Damals wurden die auf dem Dach vom Weißen Haus angebracht, als Beispiel für die Amerikanische Nation. Später dann wieder abmontiert um die Öl-Lobby nicht zu kränken. Wirklich, mal die Dokus anschauen, da sind bessere Technologien erwähnt und auch warum sie nicht öffentlich diskutiert werden. Das muss sich ändern und zwar schnell. Denn das was den Energiekonzernen vorschwebt ist nicht ausreichend und schadet dem Planeten einfach auf andere Weise.

                David Hamilton vom Dep. of Energy USA:
                https://youtu.be/Wms2ivYel_A

                Hier ein Dokument das Entwicklungskosten für verschiedene Projekte aufstellt:
                https://siriusdisclosure.com/wp-content/uploads/2012/12/Energy1.pdf

                  • Benjamin (Moderator)

                    Hallo Stefan, bitte beschränke dich bei deinen Kommentaren auf bewiesene und physikalisch umsetzbare Konzepte. Bei der Grundlagenphysik halten wir uns an Konzepte, die ein Peer-Review verfahren durchlaufen haben und wissenschaftlich anerkannt sind.

                      • Stefan
                        Stefan  •  Verfasser*in  •  2021-04-07 13:25:45

                        Darum geht es doch. Diese Konzepte müssen endlich einmal aufgegriffen werden und genau untersucht werden, statt immer nur zu behaupten es gibt sowas nicht, weil es noch keiner erforscht hat. Das ist ein Kreislauf der schon seit Jahren so läuft und man weigert sich Mittel bereit zu stellen um diese Dinge genau zu erforschen. Um eben diese Mittel geht es. Damit wir alle am Ende eine klare Antwort haben. Wenn niemand die Forschung finanziert, dann werden wir niemals erfahren, ob es tatsächlich möglich ist diese Energie nutzbar zu machen.

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                  • RBerndt

                    Wer sich mit solcher "neuartiger" Physik befassen will - alles schon mal dagewesen. http://www.rqm.ch/
                    Die wollten vor 20 Jahren schon einen Raum Quantenmotor entwickeln. Radioaktivität beseitigen und das goldene Zeitalter anbrechen lassen.
                    1 kwh sollte 3,5 Cent kosten.
                    Jetzt verlinken sie sich mit Online Gamer Seiten, damit sie ihre Internet Präsenz noch aufrechterhalten können Und natürlich müssen Sie ja Miete zahlen. Papier hält still Internetseiten auch... https://tidalsails.com/ ist da um Lichtjahre besser. Das gibt es. Und die produzieren schon..
                    Andere Anbieter kann ich gerne nennen. Grüner Wasserstoff: er wird kommen. Und das Transportproblem ist gelöst. Drucklos. Mit existierender Infrastruktur. https://edison.media/erklaeren/bayerisches-start-up-entwickelt-fluessigen-wasserstoff-speicher/20361098.html Kann man kaufen ab 1 MW.

                      • Stefan
                        Stefan  •  Verfasser*in  •  2021-04-10 22:45:35

                        Bisschen wirr die Seite vom RQM...wenn alles so durcheinander ist wie die Seite, dann wundert es mich nicht, dass da nix bei rausgekommen ist. Es gibt leider zuviele seltsame "Forscher", die Unsinn verkaufen wollen. Das muss man aussortieren. Dafür wären solche Projekte eben da. Um ein für Alle mal zu sehen ob da was dran ist oder nicht. Es mangelt ja immer am Geld. Also warum nicht Geld investieren und gucken ob da was dahinter ist? Ist besser als einfach abzulehnen und zu sagen sie sollen erstmal was bauen was funktioniert. Das geht ohne Geld nicht. Teufelskreis.

                        Tidalsails klingt interessant als Konzept, wird aber auch wieder Transportkosten mit sich bringen, genauso wie Wasserstoff. Schön wenn man ihn speichern kann, aber man muss ihn ja auch transportieren wohin er gebraucht wird. Das kostet Energie. Dann die Lösung mit dem SolarContainer der Wasserstoff herstellt vor Ort. Die klingt nach was nützlichem. Da wäre dann die Frage wie effizient das ist und wie lange so ein Gerät hält. Und ob man das klein bauen kann, dass es z.B. in Autos oder andere Fahrzeuge passt. Es würde dann die Kriterien erfüllen.

                          • RBerndt

                            Bei RQM waren gute Physiker dabei. Am Anfang zumindest Klingt ja auch prima Energie aus dem Raum. Fast kostenlos. Und unendlich...Neue Physik...

                            Tidalsails oder https://www.eel-energy.fr/fr/ oder transverpello.de sind alle drei Wasserkraftanlagen, die keinen Staudamm benötigen und also Fische nicht stören. Die Bewegungen sind auch langsam. Zudem ist das Grundlast. Was müsste da transportiert werden ?? Tidalsails ist auch schon lange über das Konzeptstadium hinaus. Die bauen im Megawatt Bereich. Und wer hindert die Regierung, da mitzumachen, denn der scale up ist halt teuer. Nichts zu tun ist aber viel teurer - z.B. nicht genügend Corona Impfstoff frühzeitig zu bestellen...
                            Ob Autos mit Strom oder Wasserstoff fahren sollten, wird diskutiert. Möglich wäre auch Ammoniak - stellt man aus CO2 und Stickstoff her. Oder Alkohol wie in Brasilien... Batterien sind erst am Anfang der Entwicklung. Und die ist noch lange nicht ausgereizt. Lithium ist schon fast out. Man redet von Feststoffbatterien, die wesentlich mehr Zyklen aushalten und mehr Kapazität haben.
                            Strom wird heute über ganz Europa transportiert. Und mit Supraleitung auch schon im Ruhrpot im Probebetrieb verlustfrei. Man stelle sich nur den Einfluss von Supraleitung bei Raumtemperatur auf die gesamte Energielandschaft vor...
                            Norwegen wird heute schon als Grossbatterie betrachtet. Man pumpt dort das Wasser mit Windstrom aus Norddeutschland in die hochgelegenen Speicher und wenn kein Wind weht, lasst man die Turbinen an und der Strom geht wieder in deutsche Lande. Es gibt schon jahrzehntelang komplette Konzepte... Desertec: wo waren da die Regierungen...
                            Die Saudis bauen jetzt riesige PV Anlagen Preis des Stroms pro kwh 1,04 Cent - bei der letzten Ausschreibung. Aramco: wollen sie ja an die Börse bringen also verkaufen... Warum wohl...

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                      • Stefan
                        Stefan  •  Verfasser*in  •  2021-04-10 22:48:14

                        Es gibt zum Beispiel in Seoul die Möglichkeit sich vom Staat ein Labor oder ein Atellier bezahlen zu lassen (die Miete), wenn man sich dort als Erfinder, Ingenieur, Künstler etc. registriert. So ist zumindest ein Teil der Kosten gedeckt, das könnte man hier auch einführen. Ich kenne die Bedingungen nicht, aber es fördert Wissenschaft & Kunst und das ist doch schonmal was.

                          • RBerndt

                            Toll: die zahle also die Miete. Ich brauche 4 Mio für einen Prototypen. Alles berechnet alles perfekt und 10 % Rendite. Die Simulation beweist es. Wohlgemerkt bei einem Prototypen ohne Kostendegression. Die Technik steht in mehr oder weniger direkter Konkurrenz zu einer schlechteren Lösung, die den Markt beherrscht und aus verschiedenen nachvollziehbaren Gründen schlechter ist. Ich krieg jetzt 50 % Subvention. Bloss woher krieg ich die 2 Mio...
                            Banken: keine Chance und Grossinvestoren steigen nur ein, wenn der Rollout schon läuft. Ich kann crowdfunding versuchen. Oder ins Ausland gehen. Silicon Valley lässt grüssen. Leider verstehen die meisten Leute nix von Technik. Sensitivitätsanalyse ist schon ein Fremdwort. Und Risiko - nein danke. Deswegen geben zahlen die Leute ja lieber Strafzinsen bei der Bank... Ein paar Aktien schon aber dann nur Grossfirmen im DAX und zur Sicherheit ETF´s

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