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Fußgängerverkehr und Aufenthalt im öffentlichen Raum attraktiver machen

EricaS EricaS  •  2021-04-18  •    5 Kommentare

Antrags-Code: ID-2021-04-74

Die Förderung der Attraktivität von Fußgängerverkehr und Aufenthalt ist wichtiger positiver Teil eines Gesamtpaketes, damit Menschen an anderer Stelle auf sehr CO2-negativen Verkehr gerne verzichten.

Die Förderung der Attraktivität von Fußgängerverkehr und Aufenthalt muß wichtiger positiver Teil eines Gesamtpaketes, damit Menschen an anderer Stelle auf sehr CO2-negativen Verkehr gerne verzichten.

Konkretisierungen gewünscht.

Für den Sektor "Verkehr" haben wir die Kommentierung am 3. Mai beendet. Die Ergebnisse werden jetzt für die weitere Gesetzesarbeit ausgewertet.

  • Mag

    Heute werden Straßen fast ausschließlich von Autos genutzt: Neben dem fahrenden Verkehr werden riesige Flächen als Parkplätze mißbraucht. In manchen Städten ist das Parken auf dem öffentlichen Bürgersteig sogar geduldet.

    Das kostenlose Parken im Öffentlichen Raum ist eine weitere stille Subvention des Autoverkehrs, die die wahren Kosten verschleiert.

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  • Mag

    Stadtplanung sollte vom Fußgänger her gedacht werden, und durch Radverkehr ergänzt werden. Ortszentren sollten generell autofrei sein. Autos dürfen allenfalls zum Be- und Entladen bzw. als Lieferverkehr in Wohngebiete fahren.

      • Amy YANG (Moderatorin)

        Liebe Mag, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin auch der Meinung, dass die Stadtplanung Fuß- und Fahrradfreundlich sein sollte. Die autofreie Ortszentren sind meiner Meinung nach in der Zukunft notwendig. Viele Menschen, die Autos oft benutzen, werden jedoch eine andere Meinung haben. Hast du vielleicht ein paar Ideen, wie wir die Unterstützung von allen sozialen Schichten erhalten könnten? Außerdem wäre es möglich, wenn wir das aktuelle ÖPNV-system in ein auf Bedarf per Telefon oder Internet basiertes öffentlicher-Verkehr System umwandeln würden, sodass mehr Pendlers ÖPNV anstatt des autos verwenden würden.

          • Mag

            Liebe Amy,
            wie ich schon woanders geschrieben habe, kann Fuß- und Fahrradfreundlichkeit nur auf Kosten des Autos erfolgen - was auf erbitterten Widerstand stoßen wird.
            Meine persönliche Vision: Autofreie Ortszentren, zentrale Parkplätze außerhalb der Wohngebiete, gutes Car-Sharing-Angebot auf diesen zentralen Parkplätzen, Angebote für alternative Verkehrsmittel wie Fahrrad verbessern, ÖPNV stärken, Car-Sharing-Autos an Haltestellen, usw.
            Das Auto hat einen hohen emotionalen Stellenwert. Einzelne Maßnahmen werden nicht zu einem Umdenken und zu Akzeptanz führen. Maßnahmen könnten jedoch sein: Bewußtmachung der tatsächlichen Kosten des Autofahrens, weniger Berichterstattung über neue Autos (hier sind insbesondere die regelmäßigen Autoartikel auf spiegel.de oder heise.de zu nennen), Besteuerung von Autowerbung usw. Schon die Durchsetzung der bestehenden StVO würde einiges bewirken, aber selbst daran krankt es bereits.
            All dies sind kleine Maßnahmen, die aber in Summe dazu führen können, dass das Auto seine bisherige Stellung als Heilige Kuh und damit auch an Attraktivität einbüßt.

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  • Gabi13

    Eigentlich ist das Parken auf Gehwegen unzulässig. Denn Gehwege wurden nicht gebaut, damit Fahrzeuge darauf fahren, halten und stehen. Lt. StVO sind Gehwege die Verkehrsfläche der Fußgänger. Wenn also alle meinen, dass Fahrzeuge darauf in Ordnung wären, dann aber bitte auch Fußgänger auf Fahrbahnen erlauben. Und die dürfen natürlich nicht totgefahren werden.

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